MultiKulti-Tastatur auf Französisch
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Bedeutung der französischen Sprache
Französisch ist die zweite Fremdsprache in den meisten deutschen Schulen. Viele Menschen, die Deutsch als Muttersprache haben, müssen im Alltag Französisch benutzen, hierunter Bürger in der Schweiz, in Frankreich, Belgien und Luxemburg.
Die MultiKulti-Tastatur im Schweizer Stil
Unsere Aufgabe ist es nicht, den Franzosen eine neue Tastatur zu bescheren. Die können sie selber entwickeln. Für alle, die sich aber eine ergonomische Tastatur für die deutsche Sprache wünschen und damit aber auch Französisch schreiben wollen, müssen wir aber untersuchen, wie geeignet die Tastatur hierfür ist.
Es sind mehrere Designs denkbar. Eine Möglichkeit ist die hier gezeigte:
Diese Tastatur ist eine Nachahmung alt eingebürgerter Schweizer Gewohnheiten. Sie hat den Vorteil, dass Schweizer, die seitlebens wissen, dass das „é“ auf dem „ö“ zu suchen ist, sich nicht umgewöhnen müssen.
Bekanntlich funktioniert die Deutsch-Schweizer Tastatur so, dass die Kleinbuchstaben auf Deutsch geschrieben werden, mit Shift aber die französischen geschrieben werden. Will man Großbuchstaben schreiben, benutzt man Tottasten.
Die Taste für „ß“ kann mit Shift „ç“ ergeben, mit Alt-Gr-„ß“ dann „Ç“.
Die reine französische Multikulti-Tastatur
Hat man vor, einen längeren Text auf Französisch zu verfassen, kann man sich überlegen, zusätzlich zu der deutschen MultiKulti-Tastatur noch eine französische zu installieren. Man muss in diesem Fall zwischen ihnen hin- und herschalten.
Die französische könnte in diesem Fall so aussehen:
Untersuchung der Multi-Kulti-Tastatur
Wir werden im Folgenden darauf verzichten, die Schweizer Variante mit Hinblick auf die extra Shifttätigkeiten zu untersuchen, die notwendig sind, um damit Französisch zu schreiben. Wir werden die oben genannte, reine französische Tastatur untersuchen.
Leider ist hier ein Vergleich mit der deutschen Standardtastatur nicht möglich, zumal man hiermit nur die französischen Buchstaben È, À, É und Ç mit Hilfe von Tottasten schreiben kann.
Ein Deutscher kann auch nicht ohne weiteres auf die AZERTY-Tastatur umschalten, da die Buchstaben da ganz anders liegen.
Die Franzosen selber schreiben mit der AZERTY-Tastatur. Diese ist zwar für Französisch entwickelt, hat aber die besonderen französischen Zeichen auf der Zahlenreihe liegen. É liegt auf 2, È auf 7, Ç auf 9 und À auf 0. Die Zahlen erreicht man in Frankreich auf der Shift-Ebene. Die ganz gewöhnliche französische Tastatur ist also bereits sehr unbequem. Es hat keinen Zweck, unsere Tastatur mit dieser zu vergleichen, da es einem Deutschen ohnehin nie einfallen würde, mit AZERTY zu schreiben. Ein Vergleich fällt aber auch schwer, denn wie soll man Lagepunkte für die Zahlenreihe vergeben?
Uns bleibt also nur die Möglichkeit, Statistiken vorzulegen, die das Verhalten unserer Tastatur ungefähr beschreiben.
Bewertung
Stellen wir zunächst fest, dass die niedrigst möglichen Lagepunkte auf Französisch 164,58 sind. Dies betrifft die Buchstaben, die auf der Tastatur einfach zu erreichen sind. Andere Buchstaben, wie etwa „ô“, „â“, „ê“, „î“, „ù“, „ë“, „ï“ usw. sind nur durch Tottasten zu schreiben und nicht einfach zu bewerten. Da sie aber auf anderen Tastaturen wie etwa Azerty ebenfalls nur auf Tottasten zu erreichen sind und prozentual nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen, sind sie hier einfach gar nicht mitgezählt.
Die Analyse der Tastatur beschränkt sich also auf die unmittelbar ohne Modifikatoren zu erreichenden Tasten.
Mit all diesen Vorbehalten bekommen wir diese Werte:
kuèàé pdmlfç
hieao ctnrsj
xy,.q bgwvz
.
Lagepunkte 182.02
Fingerwiederholung 1.99
Shiftwiederholung 0.17
Doppelbuchstaben 2.51
Handwechsel 71.44
Einwaertsbewegung 11.40
Auswaertsbewegung 12.49
.
Links Rechts Gesamt
Oben 9.13 15.75 24.87
Mitte 35.26 32.76 68.02
Unten 3.93 3.18 7.11
Gesamt 48.31 51.69 100.00
.
Fingerverteilung:
1.29 13.16 15.88 17.99 - 18.67 10.05 13.53 9.44
Es muss zugegeben werden, dass das nicht viel aussagt. Wir haben aber noch die Werte für Deutsch und Englisch in Erinnerung und wissen, dass diese Merkmale:
- Etwa 180 Lagepunkte
- Etwa 2% Fingerwiederholungen
- Etwa 70% Handwechsel
- Etwa 70% der Anschläge auf der Grundlinie
- Eine vernünftige Finger- und Handverteilung
auf eine vernünftige Tastatur deuten. Es ist zumindest kein Fehler, damit Französisch zu schreiben. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es die beste Tastatur, die es für die französische Sprache je gegeben hat.

